Für das Olympiazentrum nach Klagenfurt gezogen
Veröffentlicht am2015 darf und kann Kevin Haselsberger getrost erfolgreich abhaken. Auch wenn er am 10. Oktober mit der Staffel bei der Weinbergtrophy und vom 17. bis 18. Oktober zum Saisonausklang in Tschechien an den Start gehen wird, so ist für den Mountainbike-Orientierer klar: Dank des Staffel-Weltmeistertitels in Liberec war die Saison 2015 eine Positive. „Das war sie. Auch wenn ich mir bei den WM-Einzelrennen mehr – eine Einzelmedaille – erhofft habe, kann ich zufrieden sein“, sagt Haselsberger.
Erfolg auf vielen Ebenen
Es war nicht nur die Weltmeisterschaft, die Haselsberger motiviert in die Zukunft blicken lässt. Im Gesamtweltcup arbeitete er sich von Platz 16 auf Platz acht und in der Weltrangliste von Platz 21 auf Rang 8 vor.
Hinter dieser Leistungsexplosion stehen viele Faktoren, die zum Erfolg beigetragen haben. „Ich war beispielsweise 2014 zu ergebnisorientiert. Heuer bin ich mit viel mehr Freude an die Sache herangegangen. Ich habe versucht, einfach nur mein Bestes zu geben“, verrät Haselsberger, der aber im gleichen Atemzug die Trainingsumstellung mit Zsolt „Zaki“ Zakarias nennt: „Wir haben das Training optimiert, effizienter gestaltet.“
Beste Voraussetzungen im Olympiazentrum
Nach dem letzten Rennen in Tschechien gönnt sich Haselsberger eine Pause von zwei bis drei Wochen. „Ab Dezember trainiere ich im Olympiazentrum Kärnten. Hier habe ich beste Voraussetzungen, um mich auf die neue Saison vor zu bereiten. Das ist auch der Grund, warum ich im Juli von Villach nach Klagenfurt gezogen bin“, gesteht der Orientierer und: „Die Trainingswege sind dadurch kürzer geworden.“
Neben Zakarias baut der Mountainbike-Profi im Olympiazentrum Kärnten auf die Zusammenarbeit mit Sportpsychologe Thomas Brandauer. „Hinsichtlich Trockentraining kann er mich enorm weiterbringen. Mentales Training und die Verbesserung der Reaktionsfähigkeit sind genau so wichtig, wie hohe Konzentrationsfähigkeit. Schließlich muss man sich in unserem Sport in kurzer Zeit viele Informationen aufnehmen“, erklärt Haselsberger.

